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Dr. Georg Kellinghusen (60) wurde heute vom Aufsichtsrat der ALNO AG einstimmig und mit sofortiger Wirkung zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft bestellt. Er übernimmt die Nachfolge von Dr. Frank Gebert, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlässt.

?Wir danken Herrn Dr. Gebert für die geleistete Arbeit, respektieren seinen Wunsch, das Unternehmen nach fünf Jahren zu verlassen und wünschen ihm alles Gute?, sagte Hans-Peter Haase, Aufsichtsratsvorsitzender der ALNO AG, ?Durch die Berufung von Dr. Kellinghusen haben wir die Weichen für profitables Wachstum gestellt. Mit ihm haben wir einen hervorragenden Vorstandsvorsitzenden gewonnen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.?

Dr. Georg Kellinghusen war bisher als Vorstand für die Bereiche Finanzen, Restrukturierung und Kapitalmarkt verantwortlich. Vor seinem Eintritt in die ALNO AG war der promovierte Diplom-Kaufmann bereits für zahlreiche Unternehmen als CFO und CEO tätig, zuletzt im Jahr 2006 bei Zapf Creation, Rödental. Davor verantwortete er sechs Jahre lang den Bereich Finanzen der Escada AG.
Zusammen mit der Berufung von Dr. Georg Kellinghusen zum Vorstandsvorsitzenden hat der Aufsichtsrat eine neue Ressortverteilung im Vorstand der ALNO AG beschlossen. Neben Dr. Georg Kellinghusen, der die Doppelfunktion des Vorstandsvorsitzenden und Finanzvorstands ausfüllen wird, ist Michael Hummler weiterhin für das Ressort Produktion verantwortlich. Komplettiert wird das Team künftig durch die neu geschaffene Funktion des Vertriebsvorstandes.

Die laufende Restrukturierung bei ALNO wird künftig auch vom neuen Vorstandsteam konsequent fortgesetzt. Hermann Zweifel, Betriebsratsvorsitzender der ALNO AG: ?Der Betriebsrat steht voll und ganz hinter der Berufung von Dr. Kellinghusen. Wir erwarten eine gute Zusammenarbeit.?

Quelle: ALNO

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Hersteller
 

Na also, geht doch! Mindestens vier Jahre Gefängnis oder 300.000 Euro Geldstrafe drohen künftig Herstellern von Plagiaten sowie Händler, die diese vertreiben. Das hat das europäische Parlament nun beschlossen. "Für die Möbelindustrie ist diese EU-Richtlinie ein Segen", erklärt Oliver Jokoszies, Geschäftsführer der Designhändlergruppe der Creativen Inneneinrichter. Denn: "Eines von vier Designmöbeln in Empfangsräumen von Unternehmen, in Museen, bei Ärzten oder Anwälten ist eine Fälschung", schätzt der Fachmann. Das Gros der Plagiate wird von italienischen Händlern direkt nach Deutschland geliefert. Jokoszies: "Hier hatte die Möbelindustrie bisher keine wirksame Handhabe." In Deutschland steht der Handel mit Möbelplagiaten sowie der bewusste Erwerb und das öffentliche Zur-Schau-stellen gefälschter Originale seit jeher unter Strafe. "Das kann Firmen schon jetzt teuer zu stehen kommen, wie Gerichtsurteile zeigen", so Jokoszies. Zukünftig könnten schwarzen Schafen allerdings noch wesentlich höhere Strafen blühen! Auf Kundenseite ist dagegen oft Unwissenheit schuld am Kauf billiger Imitate. Deshalb hat der CI-Verband ein Echtheitszertifikat entwickelt mit dem Originale ausgezeichnet werden. Das gibt dem Verbraucher Sicherheit. Darüber hinaus können Kunden unter einer Hotline eine Checkliste zum Erkennen falscher Designmöbel abrufen.

Quelle: Holzmann

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Hersteller
 

Rückwirkend zum 1. Januar unterzeichneten Garant-Möbel und "Creative Partner" einen Kooperationsvertrag, der auf ?die gegenseitige Förderung und Unterstützung der Mitglieder beider Verbundgruppen" zielt. Konkret bedeutet dies, dass die Geschäftsführung von "Creative Partner" ihren Mitgliedern den individuellen Abschluss eines Rahmenvertrages mit Garant-Möbel empfiehlt, um sich den Einkauf von Möbeln, Kücheneinrichtungen und -geräten sowie entsprechendes Zubehör zu vorteilhaften Konditionen zu sichern", heißt es in einer Pressemitteilung. Daraus resultierender Umsatz wird künftig über die Garant-Möbel-ZR abgewickelt. Zum Hintergrund: Bei "Creative Partner" handelt es sich um einen 1993 gegründeten Verband hochwertiger Innen- und Ladenausbauer sowie Möbelwerkstätten. Zurzeit gehören mehr als 210 Mitglieder zur Verbundgruppe, die die Vorteile des gemeinsamen Einkaufs bei rund 100 gelisteten Lieferanten aus Industrie, Großhandel sowie mehreren Dienstleistern nutzen. Geschäftsführer des Verbandes ist Eckhard Koitz. "Creative Partner" hatte 2005 eine Kooperation mit ?Der Kreis" geschlossen, von der sich der Verband mit Sitz in Glinde bei Hamburg im letzten Jahr wieder verabschiedet hat.

Quelle: Holzmann

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Verbände
 

Der slowenische Haushaltsgeräte-Hersteller Gorenje, der seine Küchenproduktion aus Freistadt in Oberösterreich nach Slowenien verlagert, argumentiert seine Entscheidung auch mit der Unrentabilität des Werkes in Freistadt. Die Fortführung der Produktion an diesem Standort sei nicht mehr rentabel, sagt Gorenje-Sprecherin Ursa Menih Dokl. Bei der Vorgangsweise habe man sich an das im österreichischen Arbeitsrecht vorgesehene Verfahren gehalten.

Gorenje Küchen sei wegen des rückläufigen Absatzes von Küchenmöbeln am österreichischen Markt sowie der zunehmenden Konkurrenz in eine Krise geraten. In den vergangenen fünf Jahren sei ein kumulierter Verlust von mehr als zwei Millionen ? entstanden, so Menih Dokl. Wie Gorenje mitteilte, sei die Entscheidung zur Verlagerung der Produktion aus Oberösterreich im Rahmen der Aktivitäten zur Optimierung der Anschaffungskette, Rationalisierung der Geschäftsprozesse und Kostenbeherrschung gefällt worden.

Produktion und Montage werden ab Juli aus Freistadt nach Maribor verlagert. Im Maribor, wo Gorenje bereits jährlich 500.000 Küchenelemente produziert, entsteht an einem einheitlichen Produktionsstandort laut eigenen Angaben das modernste technologisch-logistische Zentrum zur Produktion von Küchenmöbeln in Mitteleuropa.

Von der Schliessung des Werks sind 64 Mitarbeiter in Freistadt betroffen. Gorenje wies die Kritik der Gewerkschaft über die Vorgangsweise zurück. Gewerkschaftsvertreter in Oberösterreich hatten sich am Freitag der Vorwoche nach Bekanntwerden der Schliessung des Werks in Freistadt "einigermaßen sauer" gezeigt, dass die Gewerkschaft nicht von der Geschäftsführung, sondern von Mitarbeitern benachrichtigt worden sei.

Geändert wird auch die Gorenje-Verkaufsorganisation in Österreich. Diese soll bis Ende 2007 vereinheitlicht und komplett vom Tochterunternehmen Gorenje Austria übernommen werden. Der Gorenje-Konzern, der im vergangenen Jahr den Gruppenumsatz um fast ein Zehntel auf 1,1 Milliarden ? erhöhte, machte in Österreich einen Umsatz von 33 Millionen ?.

Quelle: Wirtschaftsblatt

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Hersteller
 

Ohne Gegenstimme haben sich die Gesellschafter der Regent Möbel Großeinkauf GmbH & Co. KG für einen Beitritt zum Europa Möbel-Verbund (EMV) entschieden. Bereits heute erklärten Regent-Gesellschafter mit einem ZR-Umsatzvolumen von mehr als 150 Mio. Euro durch ihre Unterschrift den Beitritt zum EMV.

Die heutige Entscheidung bedeutet konkret:

- Die Vereinbarung beinhaltet die Auflösung des Regent-Verbandes zum 31.12.2007.

- Die bestehenden Vermarktungskonzepte des Regent-Verbandes werden für einen Zeitraum von zwei Jahren weitergeführt, so dass die Regent-Gesellschafter auch nach dem Beitritt keinen Bruch im operativen Geschäft befürchten müssen.

- Die Interessen der beigetretenen Unternehmen werden über zwei zusätzliche Aufsichtsratsmandate im Spitzengremium des EMV sichergestellt.

- Die Regent-Zentrale in Gelsenkirchen wird aufgelöst, ein Teil der Mitarbeiter wird in die EMV-Zentrale nach Fahrenzhausen übernommen.

- Die beiden Regent-Immobilien in Essen und Gelsenkirchen verbleiben in der Alt-Gesellschaft, an der die heutigen Regent-Gesellschafter beteiligt sind und werden veräußert.

- Regent-Geschäftsführer Wilhelm Götte wird die Verbundgruppe bis Ende des Jahres weiterführen. Er wird anschließend am Standort Fahrenzhausen eine Sonderaufgabe zur Entwicklung eines Verbandes für Küchenspezialisten innerhalb des EMV übernehmen.

Gebietsüberschneidungen einzelner Anschlusshäuser wurden bereits bis auf wenige Einzelfälle konstruktiv gelöst. Alle Beteiligten zeigen sich sehr aufgeschlossen und kooperativ. Dabei erweist sich das ausgereifte Bausteinkonzept des EMV als sehr hilfreich, da es die standortbezogenen Vermarktungskonzepte über unterschiedliche Lizenzen garantiert. Wie schon bei der Fusion zum EMV hat sich bewährt, dass sich die Geschäftsführung diese Fälle zur Chefsache macht.

Regent-Geschäftsführer Wilhelm Götte zeigt sich mit dem Abstimmungsergebnis außerordentlich zufrieden: "Wir freuen uns, dass es gelungen ist, unseren Anschlusshäusern eine stabile Zukunft unter einem starken Dach zu sichern. Wichtig war uns, dass dabei die Wettbewerbsposition jedes einzelnen Hauses gestärkt wird und das operative Geschäft ohne Brüche weitergehen kann."

Und die EMV-Geschäftsführer Helmut Ahlsdorf und Felix Doerr betonen: "Erfreulich ist, dass sich die Gesellschafter des Regent-Verbandes nach intensiver Prüfung verschiedener Optionen für den leistungsstarken EMV entschieden haben. Der EMV wird damit zur stärksten Vollsortiments- und Fachmarkt-Verbundgruppe. Dieser Beitritt ist jetzt nach der Fusion von DMV und Europa Möbel ein weiterer großer Schritt nach vorn zur Stärkung der Marktposition unserer Händler."

Quelle: holzmann.de

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Verbände
 

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