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16.01.2007, 09:09
2006 war ein erfolgreiches Jahr für den VME: Der Verband schloss das Geschäftsjahr 2006 mit einem Zuwachs beim Einkaufsvolumen von ca. 60 Mio. Euro ab. Der zentralregulierte Umsatz inklusive Mehrwertsteuer, für den die Einkaufskooperation auch die hundertprozentige Delkrederehaftung gegenüber den Vertragslieferanten übernimmt, konnte um gut fünf Prozent auf 1,3 Milliarden Euro gesteigert werden.

Die Verbandsmitglieder melden beim Verkaufsumsatz ein Plus von sieben Prozent. Besonders in den Monaten ab August war das Geschäft nach Angaben der VME so gut wie lange nicht. Nach einer tiefen Delle in den Sommermonaten, wegen der Fußballweltmeisterschaft einerseits und des extrem schönen Wetters andererseits, hat es in den letzten fünf Monaten des Jahres jeweils ein zweistelliges Plus bei den Verkaufszahlen gegeben. Besonders erfreulich ist nach Auffassung des Verbandes, dass die großen wie die kleinen Anschlussunternehmen am Wachstum beteiligt waren.

Über die exakte Höhe der Außenumsätze aller Anschlussunternehmen macht die Verbandsgeschäftsführung allerdings keine Angaben. Am Zuwachs des Geschäftsjahres 2006 waren nahezu alle Warengruppen beteiligt. Die höchsten Zuwächse wurden mit 9 Prozent bei Küchen und 7 Prozent bei Polstermöbeln erreicht. Beide Warengruppen zusammen machen auch ca. 50 Prozent des Gesamtvolumens aus. Minuszahlen gab es lediglich bei Tischen, Stühlen, Couchtischen und Eckgruppen sowie anderen Kleinmöbeln. In diesem Segment ist ein erheblicher Preisverfall durch Verlagerung von Produktionsstätten der Lieferanten in Niedriglohnländer bis hin nach China festzustellen. Für das Geschäftsjahr 2007 rechnet VME mit einem Branchen-Plus von ca. 2 Prozent.

Diese Erwartung ist auch die Basis für die Planung des Verbandes. Allerdings könnten sich noch Veränderungen durch Zuwachs beim Mitgliederbestand ergeben. Angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch Großflächenanbieter und einer Konsolidierung bei den Einkaufsverbänden in der Branche will VME nicht nur aus dem eigenen Mitgliederbestand heraus wachsen, sondern auch mit gezielten Neuaufnahmen sein Potenzial vergrößern. ?Ohne unsere bisherige Aufnahmepolitik ändern zu müssen, haben wir durchaus noch Platz für gute neue Mitglieder, die bei uns auch immer gleichberechtigte Gesellschafter sind", so Günther Böhme.

Quelle: Holzmann

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Verbände
 

In Köln hat am Montag die weltgrößte Möbelmesse begonnen. Zur IMM Cologne werden bis Sonntag allein mehr als 100.000 Fachbesucher erwartet. Fast 1.300 Unternehmen aus 60 Ländern stellen auf insgesamt 293.000 Quadratmetern Messefläche aus. Samstag und Sonntag, den 20. und 21. Januar, ist die Messe auch für Publikum geöffnet.

"Man ist in Orderlaune", sagte Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, im Vorfeld der dpa. Der Umsatz der deutschen Möbelindustrie sei im vergangenen Jahr "nach einer schlimmen Durststrecke" um mehr als fünf Prozent gestiegen. "Darüber freuen wir uns, aber insgesamt sind wir noch nicht da, wo wir Mitte der 90er Jahre mal waren", sagte Klaas. In sieben mageren Jahren habe die Branche über 15 Prozent ihres Umsatzes eingebüßt.

Mehr zur IMM

Nirgendwo in der Welt wird so viel Geld für Möbel und Inneneinrichtung ausgegeben wie in Deutschland. Für die Gestaltung seiner eigenen vier Wände wendet der Deutsche im Durchschnitt 500 Euro im Jahr auf, davon 370 Euro allein für Möbel. Wegen steigender Rohstoffpreise vor allem bei Holz werden Möbel in diesem Jahr um etwa sechs Prozent teurer.

Der wichtigste Trend bei der diesjährigen IMM Cologne sind nach Einschätzung von Klaas "intelligente" Möbel. "Da steckt oft eine unheimliche Technik drin, auch wenn die nicht unbedingt sichtbar ist." Er denke da an versteckte Bildschirme und raffiniert eingebaute Beleuchtungsvorrichtungen. "Und dann Stichwort Verwandlungsmöbel. Was heute ein Repräsentiersofa ist, kann ich morgen mit ein paar Handgriffen zum Lümmelsofa für den Familienabend oder zum Bettsofa für Gäste machen."

Was das Design betrifft, gibt es nicht mehr den einen, beherrschenden Trend, sondern viele verschiedene Strömungen, aus denen sich der Kunde selbstbewusst seinen eigenen Mix zusammenstellt. "Die Leute werden stilsicher, lassen sich nichts vorschreiben", sagte Klaas. Gefragt seien weiter aufwendige Küchen, Wellness-Bäder und Medienräume. Das Wohnzimmer habe dagegen in Deutschland an Bedeutung verloren: "Heute isst man mit seinen Gästen in der Küche, selbst wenn's der Chef ist."

Quelle: Kölner Rundschau

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Messen / Events
 

15.01.2007, 12:12
Im achten Jahr seines Bestehens hat moebelnews.de am 15. Januar 2007, pünktlich zum Start der imm cologne, ein neues Gesicht bekommen. Es ist nicht nur frischer, moderner, übersichtlicher und freundlicher geworden - nein, wir haben auch einige sinnvolle, komfortable Veränderungen vorgenommen.

Und das ist neu an moebelnews.de:

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Quelle: moebelnews.de

 

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Weblogs
 

14.01.2007, 10:38

Nachdem der Kinofilm "Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler" im Kino angelaufen ist, wollen wir auch gern ein Netzfundstück beisteuern. Die Österreicher Stermann & Grissemann, bekannt aus der Cordoba-Parodie, haben wieder zugeschlagen. Diesmal wird die deutsche Küche vorgestellt.



Link: sevenload.com

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Lustiges
 

So schnell will sich Jörg Seidl offensichtlich noch nicht in den Ruhestand begeben. Nachdem sich die Wohngruppe im Zuge der Fusion mit Alliance im vergangenen Juni von ihrem langjährigen Geschäftsführer getrennt hatte, versucht dieser nun kurzerhand mit eigenem Vollsortimentsverband den Neuanfang. Am 29. Dezember wurde die ?K3 Möbeleinkauf + Marketing GmbH? ins Handelsregister eingetragen ? mit Sitz in Untereisesheim und Seidl als alleinigem geschäftsführendem Gesellschafter. Das Kürzel ?K3″ steht dabei für ?Kompetenz, Konzepte und Konditionen? und soll eine Alternative für Händler darstellen, die in anderen Verbänden keine ausreichenden Perspektiven mehr finden. Für diverse Dienstleistungen wird K3 mit der Garant-Möbel-Gruppe kooperieren.
Rund ein Dutzend Händler hätten bereits Interesse gezeigt, erklärt Seidl gegenüber Holzmann-online: ?Wir sprechen vor allem Häuser kleinerer und mittlerer Größe an, die in anderen Verbänden das fünfte Rad am Wagen sind und mehr einzahlen als sie am Ende herausbekommen, während die Großen immer stärker werden.? Durch bestehende Vertragsbindungen sei mit konkreten Mitgliedschaften jedoch erst im Jahr 2008 zu rechnen. So werde 2007 zunächst das Jahr, um den Verband administrativ auf die Beine zu stellen.
Mit im Boot ist derzeit schon ?Vip Küchen? in Dormagen ? das Pilothaus des 2005 von Jörg Kastner gegründeten Franchisesystems. Denn das Konzept (Gesellschafter war der Wirtschaftsprüfer Peter Henkel) wurde mittlerweile ebenfalls von Seidl übernommen. Als ehemaliger Geschäftsführer ist Kastner gleichzeitig zu AEG gewechselt. Die Franchise-Idee wird nun aufgegeben. Stattdessen werde VIP für die K3-Händler ein Küchenkonzept wie beispielweise Küchen-Areal innerhalb der Garant-Möbel-Gruppe, so Jörg Seidl.

Quelle: Holzmann

 
Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Verbände
 

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