Quelle: Holzmann
Kategorie: Küchen-Hersteller
Gorenje Küchen sei wegen des rückläufigen Absatzes von Küchenmöbeln am österreichischen Markt sowie der zunehmenden Konkurrenz in eine Krise geraten. In den vergangenen fünf Jahren sei ein kumulierter Verlust von mehr als zwei Millionen ? entstanden, so Menih Dokl. Wie Gorenje mitteilte, sei die Entscheidung zur Verlagerung der Produktion aus Oberösterreich im Rahmen der Aktivitäten zur Optimierung der Anschaffungskette, Rationalisierung der Geschäftsprozesse und Kostenbeherrschung gefällt worden.
Produktion und Montage werden ab Juli aus Freistadt nach Maribor verlagert. Im Maribor, wo Gorenje bereits jährlich 500.000 Küchenelemente produziert, entsteht an einem einheitlichen Produktionsstandort laut eigenen Angaben das modernste technologisch-logistische Zentrum zur Produktion von Küchenmöbeln in Mitteleuropa.
Von der Schliessung des Werks sind 64 Mitarbeiter in Freistadt betroffen. Gorenje wies die Kritik der Gewerkschaft über die Vorgangsweise zurück. Gewerkschaftsvertreter in Oberösterreich hatten sich am Freitag der Vorwoche nach Bekanntwerden der Schliessung des Werks in Freistadt "einigermaßen sauer" gezeigt, dass die Gewerkschaft nicht von der Geschäftsführung, sondern von Mitarbeitern benachrichtigt worden sei.
Geändert wird auch die Gorenje-Verkaufsorganisation in Österreich. Diese soll bis Ende 2007 vereinheitlicht und komplett vom Tochterunternehmen Gorenje Austria übernommen werden. Der Gorenje-Konzern, der im vergangenen Jahr den Gruppenumsatz um fast ein Zehntel auf 1,1 Milliarden ? erhöhte, machte in Österreich einen Umsatz von 33 Millionen ?.
Quelle: Wirtschaftsblatt
Kategorie: Küchen-Hersteller
Kategorie: Küchen-Hersteller
Quelle: Holzmann
Kategorie: Küchen-Hersteller
Klaas beklagte jedoch, dass die vielen Rabattaktionen zunehmend auf die Margen der Hersteller drückten. Auch die rapide steigenden Holzpreise, die oft nicht komplett im Markt weitergeben werden können, schmälerten die Erträge. Mit einem Umsatzplus von 11,2 Prozent schnitten den Angaben zufolge im vergangenen Jahr die Hersteller von Küchenmöbeln besonders gut ab, gefolgt von der Sparte Büro- und Ladenmöbel mit 11,0 Prozent. Die Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel hätten um 7,5 Prozent und die Polstermöbel um 2,7 Prozent zugelegt.
Der über Jahre deutliche Personalabbau in der Möbelindustrie sei zum Ende vergangenen Jahres gestoppt worden. Die Branche zähle aktuell rund 103 000 Beschäftigte in 1084 Betrieben. "Sofern die IG Metall von ihrer unrealistischen Forderung von 6,5 Prozent mehr Lohn abrückt und mit einer Tarifpolitik mit Augenmaß den gerade begonnenen Aufschwung nicht gefährdet, können wir in diesem Jahr endlich wieder zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, sagte Klaas weiter.
Quelle: foerderland.de
Kategorie: Küchen-Hersteller





Trackbacklink
