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Na also, geht doch! Mindestens vier Jahre Gefängnis oder 300.000 Euro Geldstrafe drohen künftig Herstellern von Plagiaten sowie Händler, die diese vertreiben. Das hat das europäische Parlament nun beschlossen. "Für die Möbelindustrie ist diese EU-Richtlinie ein Segen", erklärt Oliver Jokoszies, Geschäftsführer der Designhändlergruppe der Creativen Inneneinrichter. Denn: "Eines von vier Designmöbeln in Empfangsräumen von Unternehmen, in Museen, bei Ärzten oder Anwälten ist eine Fälschung", schätzt der Fachmann. Das Gros der Plagiate wird von italienischen Händlern direkt nach Deutschland geliefert. Jokoszies: "Hier hatte die Möbelindustrie bisher keine wirksame Handhabe." In Deutschland steht der Handel mit Möbelplagiaten sowie der bewusste Erwerb und das öffentliche Zur-Schau-stellen gefälschter Originale seit jeher unter Strafe. "Das kann Firmen schon jetzt teuer zu stehen kommen, wie Gerichtsurteile zeigen", so Jokoszies. Zukünftig könnten schwarzen Schafen allerdings noch wesentlich höhere Strafen blühen! Auf Kundenseite ist dagegen oft Unwissenheit schuld am Kauf billiger Imitate. Deshalb hat der CI-Verband ein Echtheitszertifikat entwickelt mit dem Originale ausgezeichnet werden. Das gibt dem Verbraucher Sicherheit. Darüber hinaus können Kunden unter einer Hotline eine Checkliste zum Erkennen falscher Designmöbel abrufen.

Quelle: Holzmann

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Hersteller
 

Der slowenische Haushaltsgeräte-Hersteller Gorenje, der seine Küchenproduktion aus Freistadt in Oberösterreich nach Slowenien verlagert, argumentiert seine Entscheidung auch mit der Unrentabilität des Werkes in Freistadt. Die Fortführung der Produktion an diesem Standort sei nicht mehr rentabel, sagt Gorenje-Sprecherin Ursa Menih Dokl. Bei der Vorgangsweise habe man sich an das im österreichischen Arbeitsrecht vorgesehene Verfahren gehalten.

Gorenje Küchen sei wegen des rückläufigen Absatzes von Küchenmöbeln am österreichischen Markt sowie der zunehmenden Konkurrenz in eine Krise geraten. In den vergangenen fünf Jahren sei ein kumulierter Verlust von mehr als zwei Millionen ? entstanden, so Menih Dokl. Wie Gorenje mitteilte, sei die Entscheidung zur Verlagerung der Produktion aus Oberösterreich im Rahmen der Aktivitäten zur Optimierung der Anschaffungskette, Rationalisierung der Geschäftsprozesse und Kostenbeherrschung gefällt worden.

Produktion und Montage werden ab Juli aus Freistadt nach Maribor verlagert. Im Maribor, wo Gorenje bereits jährlich 500.000 Küchenelemente produziert, entsteht an einem einheitlichen Produktionsstandort laut eigenen Angaben das modernste technologisch-logistische Zentrum zur Produktion von Küchenmöbeln in Mitteleuropa.

Von der Schliessung des Werks sind 64 Mitarbeiter in Freistadt betroffen. Gorenje wies die Kritik der Gewerkschaft über die Vorgangsweise zurück. Gewerkschaftsvertreter in Oberösterreich hatten sich am Freitag der Vorwoche nach Bekanntwerden der Schliessung des Werks in Freistadt "einigermaßen sauer" gezeigt, dass die Gewerkschaft nicht von der Geschäftsführung, sondern von Mitarbeitern benachrichtigt worden sei.

Geändert wird auch die Gorenje-Verkaufsorganisation in Österreich. Diese soll bis Ende 2007 vereinheitlicht und komplett vom Tochterunternehmen Gorenje Austria übernommen werden. Der Gorenje-Konzern, der im vergangenen Jahr den Gruppenumsatz um fast ein Zehntel auf 1,1 Milliarden ? erhöhte, machte in Österreich einen Umsatz von 33 Millionen ?.

Quelle: Wirtschaftsblatt

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Hersteller
 

Für die habemat-Küchen GmbH & Co. KG konnte nach Auskunft des Insolvenzverwalters Stephan Michels bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens am 1. April kein Investor gefunden werden. Die noch 155 verbliebenen Mitarbeiter wurden mit sofortiger Wirkung freigestellt, da auch bis dato kein annahmefähiges Angebot vorliegt.
Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Hersteller
 

Mit dem Ende des ersten Quartals hat auch die rückläufige Entwicklung des Konsumklimas ein Ende. Die Konsumneigung trägt maßgeblich zu dieser Wende bei. Sie hat sich im März verbessert und findet langsam wieder Anschluss an die ebenfalls gestiegenen Einkommensaussichten. Zudem konstatiert die GfK-Konsumklimastudie, dass der Preisschock augfrund der Mehrwertsteuerhöhung zum Jahreswechsel nicht eingetreten ist und die Verunsicherung hinsichtlich möglicher Inflationsgefahren aus Sicht der Verbraucher gebannt zu sein scheint. Die nach wie vor sehr optimistischen Konjunkturaussichten haben einen positiven Einfluss sowohl auf die Anschaffungsneigung als auch auf die Einkommenserwartung.

Quelle: Holzmann

 
Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Hersteller
 

Wie der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Möbelindustrie, Dirk-Uwe Klaas, am Montag mitteilte, wuchs der Umsatz der mittelständischen Branche um 7,2 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro. Getragen worden sei die Entwicklung in erster Linie von einem um rund 15 Prozent besseren Auslandsgeschäft, während der Inlandsumsatz nur um 3,5 Prozent zugelegt habe.

Klaas beklagte jedoch, dass die vielen Rabattaktionen zunehmend auf die Margen der Hersteller drückten. Auch die rapide steigenden Holzpreise, die oft nicht komplett im Markt weitergeben werden können, schmälerten die Erträge. Mit einem Umsatzplus von 11,2 Prozent schnitten den Angaben zufolge im vergangenen Jahr die Hersteller von Küchenmöbeln besonders gut ab, gefolgt von der Sparte Büro- und Ladenmöbel mit 11,0 Prozent. Die Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel hätten um 7,5 Prozent und die Polstermöbel um 2,7 Prozent zugelegt.

Der über Jahre deutliche Personalabbau in der Möbelindustrie sei zum Ende vergangenen Jahres gestoppt worden. Die Branche zähle aktuell rund 103 000 Beschäftigte in 1084 Betrieben. "Sofern die IG Metall von ihrer unrealistischen Forderung von 6,5 Prozent mehr Lohn abrückt und mit einer Tarifpolitik mit Augenmaß den gerade begonnenen Aufschwung nicht gefährdet, können wir in diesem Jahr endlich wieder zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, sagte Klaas weiter.

Quelle: foerderland.de

 
Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Hersteller
 

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