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Die erhöhte Umsatzsteuer ist schon einen Monat alt. Doch den Konsum der Bundesbürger bremst sie kaum, stellt die Gfk fest. Das käme nicht nur von lauten Rabattaktionen, sondern auch von einem Einstellungswandel. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer wirkt sich nach Erkenntnissen der Gesellschaft für Konsumforschung weniger auf die Kauflust der Bürger aus als vielfach angenommen. Ersten Zahlen zufolge ging der Konsum bislang nicht zurück, wie Klaus Wübbenhorst, der Chef der Gesellschaft für Konsumforschung (Gfk) der Zeitung "Die Welt" sagte.

"Es sieht so aus, dass der Januar 2007 besser gelaufen ist als der Januar 2006." Der Preisanstieg in Folge der Steueranhebung erreichte laut Wübbenhorst schon seinen Höhepunkt: "Ich gehe nicht davon aus, dass Handel und Industrie jetzt noch spürbar zuschlagen werden." Das Thema sei weitgehend durch. Die Verbrauchssteuer war zum Jahreswechsel von 16 auf 19 Prozent gestiegen.

"Die schädliche Wirkung der Steuererhöhung auf den Konsum wurde von vielen überschätzt", erklärte der GfK-Chef. Er erwarte, dass 2007 die Konsumausgaben real um rund 0,5 Prozent steigen würden; bei weniger Arbeitslosen oder hohen Tarifabschlüssen könnten sie noch höher liegen. Der harte Konkurrenzkampf im Einzelhandel lasse kaum noch Preisaufschläge zu. Auch die bisherigen Preissteigerungen hielten sich in Grenzen, wie die kaum gestiegenen Inflationsraten für Dezember und Januar zeigten. Im ersten Monat 2007 sei zwar der Absatz von Autos durch Vorzieheffekte gesunken, der von Textilien, Elektronik und Gütern des täglichen Bedarfs habe jedoch zugelegt. Der Rückgang beim Umsatz sei auch, aber nicht nur durch Rabatte verhindert worden.

Das stimmt ihn auch für die Zukunft optimistisch. Die Verbraucher müssen nach Ansicht der GfK nicht mehr mit Preiserhöhungen wegen der Mehrwertsteueranhebung rechnen. "Ich gehe nicht davon aus, dass Handel und Industrie jetzt noch spürbar zuschlagen werden", sagte Wübbenhorst.

Nach seiner Ansicht lässt der harte Konkurrenzkampf insbesondere im Einzelhandel kaum noch Preisaufschläge zu. Auch die bisherigen Preissteigerungen hielten sich in Grenzen, was sich an kaum gestiegenen Inflationsraten für Dezember und Januar ablesen lasse. Wübbenhorst erwartet, dass in diesem Jahr die Konsumausgaben der Deutschen real um rund 0,5 Prozent steigen werden. Eine weitere Senkung der Arbeitslosenzahlen oder hohe Tarifabschlüsse könnten die Verbraucherausgaben weiter in die Höhe treiben.

Der von vielen befürchtete Umsatzrückgang sei zwar auch, aber nicht nur durch Rabatte verhindert worden. "Grundsätzlich erkennen wir, dass die Konsumenten bereit sind, wieder mehr Geld auszugeben und nicht mehr nur das Billigste zu kaufen", sagte Wübbenhorst.

Quelle: manager-magazin

Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Endkunden
 

04.01.2007, 22:19
Im Weihnachtsgeschäft war Technik der Renner. Doch wo DVD-Recorder und Spielekonsole unterbringen, wenn das Regal schon mit Hifi-Anlage, Videogerät und Fernseher vollgestellt ist. Das Plus an Technik unterzubringen, ohne dass das Wohnzimmer zur Schaltzentrale eines Raumschiffs mutiert, ist eine Herausforderung. Doch immer mehr Möbelhersteller haben pfiffige Lösungen im Programm.

Der Trend zum Home Entertainment schlägt sich zunehmend auch in der Einrichtung nieder. ?Das wird ein ganz großes Thema auf der Möbelmesse im Januar in Köln?, sagt Ursula Geismann vom Verband der Deutschen Möbelindustrie. Gefragt sind Systeme, die Platz für die Technik samt aller Kabel und Anschlüsse bieten und trotzdem gut aussehen. Und die das Hightech-Equipment auch mal verbergen, wenn einem der Sinn eher nach Romantik steht. ?Gerade für den Flachbildschirm gibt es sehr pfiffige Lösungen?, sagt Geismann. So kann man ihn beispielsweise auf Knopfdruck im Sideboard versenken. Oder der flache Fernseher verschwindet hinter einer Schiebetür. Per Fernbedienung wird sie geöffnet oder geschlossen. Ist der Bildschirm auf einem Schwenkarm montiert, kann man ihn so drehen und wenden, dass alle alles gut sehen. ?Das geht bis zu einer Bildschirmbreite von 1,20 Metern?, sagt Geismann.

Design mit viel Platz für Technik

DVD-Player und Stereoanlage lassen sich ebenfalls hinter Schiebetüren oder in geschlossenen Schränken verbergen. Durch Sichtfenster können sie auch bei geschlossener Tür mit der Fernbedienung in Gang gesetzt werden. Auch in Zeiten drahtloser Kommunikation brauchen die meisten Geräte zumindest noch einen Stromanschluss. Gegen den Kabelsalat bieten viele Hersteller in ihren Wohnwänden integrierte Steckdosenleisten an. ?Auch Kabelführungen sind Standard?, betont die Sprecherin des Verbandes. Bei Lautsprechern gehe der Trend zu Kleinsystemen, die im Regal kaum auffallen. Funk sorgt für guten Ton ohne Kabel. In die Wohnwand integrierte Lautsprecher hätten sich dagegen bisher nicht durchgesetzt.


Multimedia im ganzen Haus

Für Trendforscher ist die Verbindung von Technik und Wohnen erst der Anfang. ?In Zukunft wird es dabei weniger um Möbel gehen, sondern um die gesamte Architektur?, sagt Harry Gatterer. Der Experte für Wohndesign ist Mitautor der Studie ?Die Zukunft des Wohnens? des Zukunftsinstituts in Frankfurt am Main. ?Multimedia wird sich künftig nicht auf das Wohnzimmer beschränken, sondern das gesamte Haus wird intelligent vernetzt sein?, sagt er. Dazu gehörten beispielsweise in die Wände integrierte Lichtsysteme.

Gatterer sieht die Entwicklung zum Haus der Zukunft in drei Stufen: ?Zunächst wird die Technik entwickelt. Dann nimmt sich das Design der Technik an, und zum Schluss wird beides zu einem Gesamterlebnis verschmolzen.? So banale Fragen wie die beste Kabelführung oder dem besten Platz für die Stereoanlage werden sich dann nicht mehr stellen, glaubt der Trendforscher. ?Auf einem MP3-Player bringt man heute schon auf kleinstem Raum riesige Datenmengen unter. Das ist die Richtung, in die die Entwicklung geht.? Weiteres großes Thema werde eine einfache Bedienung sein. Eine benutzerfreundliche Technik werde ganz selbstverständlich den Alltag durchdringen.

Noch ist das allerdings Zukunftsmusik. In der Gegenwart geht es erst einmal darum, die Technik ansprechend in den Wohnraum zu integrieren. Und das zu genießen, was die Technik an perfektem Bild und Ton dann bietet. ?Deshalb sind Polstermöbel neben Multimedia das zweite große Einrichtungsthema?, sagt Verbandssprecherin Geismann. Voluminös sind sie, verstellbar und ein bisschen verspielt - denn was bringt die perfekte Technik, wenn man beim Kinoabend zu Hause unbequem sitzt.

Quelle: manager-magazin

 
Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Endkunden
 

Die Online-Kunden in Deutschland setzen bei der Auswahl ihres E-Shop Anbieters auf Erfahrungen: Gut ein Drittel entscheiden sich für Plattformen, die in der praktischen Nutzung überzeugen. Das Preis-Leistungsverhältnis spielt für die Kaufentscheidung eine ebenso wichtige Rolle. Die Überraschung: Der niedrigste Preis ist dagegen nicht einmal mehr für jeden Fünften das entscheidende Kriterium. Das ist das Ergebnis der Studie ?E-Shopping was Kunden wirklich wollen? von der novomind AG in Zusammenarbeit mit wiwo.de und handelsblatt.com.

Vor allem Frauen setzen auf praktische Erfahrungen: 39 Prozent bestellen bei einem Anbieter, der entweder von Bekannten empfohlen wurde oder nach eigenen Erfahrungen einen guten Service bietet. Bei den Männern steht dagegen das beste Preis-Leistungsverhältnis bei der Shop-Auswahl im Vordergrund; 37 Prozent der befragten männlichen Kunden sprachen sich dafür aus. Mit Blick auf die Altersgruppen legt die Generation 50 Plus den größten Wert auf eine ausgewogene Kosten-Nutzen Relation. Jeder zweite Befragte zwischen 51 und 60 Jahren richtet sich bei seiner Bestellung danach aus. Bei den 14 bis 20-jährigen ist es nur jeder Dritte.

Deutliche Unterschiede gibt es auch bei der Frage, ob man beim Anbieter mit dem niedrigsten Preis einkaufen sollte. Für die 14 bis 20-jährigen kommt das Kriterium überhaupt nicht in Betracht. Bei den 21 bis 30-jährigen machen immerhin 29 Prozent ihre Kaufentscheidung vom billigsten Angebot abhängig. Ohne Ansehen von Alter und Geschlecht schneidet das isolierte Preiskriterium insgesamt sehr schwach ab. Nur 16 Prozent folgen dem propagierten Geizargument.

via

 
Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Endkunden
 

Den Einkäufern und dem breiten Publikum wird auf der Kölner Möbelmesse IMM 2007 ein ?Highlight? fehlen: Die traditionell alle zwei Jahre präsentierte Schau von Küchenmöbeln (?Cuisinale?) fällt aus. Der Verband der deutschen Küchenmöbelindustrie, dessen Mitglieder sich gegen eine Messe-Teilnahme ausgesprochen hatten, macht dafür die Kölner Messe verantwortlich: ?Wir haben von der Kölner Messe ein schlüssiges Konzept gefordert, um die Attraktivität der Möbelmesse auch für ausländische Küchenmöbelhersteller zu erhöhen?, sagt dazu Stefan Albrink, Geschäftsführer bei Siematic, einem der führenden deutschen Küchenhersteller. So ein Konzept sei aber nicht vorgelegt worden.

Verloren gefühlt

Schon bei der letzten Möbelmesse mit Küchen vor zwei Jahren hätten sich die deutschen Aussteller ziemlich verloren gefühlt: ?Mehr als zwölf Küchenaussteller gab es schon damals nicht mehr?, sagt Albrink. Im Jahr 2000 zeigten in diesem Segment noch 75 Aussteller ihr Angebot.

Günther Scheipermeier, Geschäftsführer des Küchenherstellers Nobilia, bedauert, dass auch sein Haus schließlich die Messeteilnahme abgesagt hat. Viele Hersteller hätten aber inzwischen sehr erfolgreich eigene Hausmessen entwickelt. Ost-Westfalen ist die führende Region der Möbelherstellung weltweit. Im Küchenbereich sind hier neben Siematic und Nobilia etwa auch Poggenpohl, Nolte, die Alno-Tochter Geba und Bauformat ansässig. Auf ihren Hausmessen in Verbindung mit der gemeinsamen ?Küchenmeile an der A30? sowie der ?Möbel Order Messe Westfalen? präsentieren die Hersteller bereits Mitte September ihre Kollektionen für das folgende Jahr. Ein Manko sei allerdings, dass zu diesen kleineren Veranstaltungen kaum neue Einkäufer aus dem Ausland kämen, räumt Scheipermeier ein. Dafür sei die international ausgerichtete Möbelmesse in Mailand inzwischen aber interessanter als die Kölner Möbelmesse IMM. Der sei es nicht gelungen, die ausländischen Küchenaussteller und in deren Schlepptau auch die ausländischen Einkäufer zu gewinnen. Zudem hätten dann auch noch die Elektrogerätehersteller ihre Teilnahme in Köln abgesagt. Ganz alleine habe sich aber auch Nobilia nicht mehr auf der Möbelmesse präsentieren wollen.

Wolfgang Kranz, Geschäftsführer der Kölner Messe, verweist darauf, dass die Branche einem neuen Konzept der Messe zunächst ausdrücklich zugestimmt habe. Vorgesehen war eine Aufteilung in eine stark designorientierte Abteilung und eine räumlich getrennte Präsentation von Küchen, die in großen Stückzahlen hergestellt werden. Die einzelnen Unternehmen hätten das Votum ihrer Branche später aber nicht mit Anmeldungen unterstützt. Wenn sich aber die deutschen Hersteller nicht mit der Kölner Möbelmesse identifizierten, könne man von den ausländischen Herstellern kaum eine Messeteilnahme erwarten. Mailand sei zudem nicht internationaler als Köln. ?Ganz überwiegend präsentieren sich dort italienische Aussteller den Einkäufern aus dem eigenen Land?, sagt Kranz.

via

 
Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Endkunden
 

Jede Woche landen Möbelhaus-Prospekte in unseren Briefkästen und versprechen bis zu 50 Prozent Rabatt. Die Umschau des MDR hat aufgedeckt, wie die Preisnachlässe "funktionieren".

Unsere erste Station ist ein Einzelhändler. Er wirbt nicht mit Sonder-Aktionen oder hohen Rabatten. Er soll uns einen Preis für eine Küche der Firma Nobilia errechnen. Am Computer stellt der Händler die Einzelteile nach unseren Wünschen zusammen. Daraus fertigt er uns ein schriftliches Angebot: Inklusive Lieferung und Montage würde die Küche 5100 Euro kosten. Der Preis wird die Grundlage unseres Tests werden.

Wir sind beim Möbelriesen Höffner. Er wirbt mit einem Küchen-Spezial-Prospekt. Beim Durchblättern entdecken wir, dass unsere Nobilia-Küche mit 40 Prozent Rabatt angeboten wird. Außerdem sollen wir noch 750 Euro geschenkt bekommen. Die Redaktion macht sich auf die Suche nach unserer Küche. Sie ist im Sortiment. Wir bitten einen Verkäufer, uns ein Angebot zu machen. Was er nicht weiß: alle Einzelteile und Geräte entsprechen genau dem Angebot, das wir schon in der Tasche haben.

Nach einer Viertelstunde nennt uns der Verkäufer einen Preis - 7.870 Euro. Nach einigem Hin und Her können wir den Höffner-Mitarbeiter auf 6.500 Euro runterhandeln. Dennoch liegt der Preis über dem des Einzelhändlers. Und ein ausgedrucktes Angebot, also einen verbindlichen Preis, wollte uns der Verkäufer auch nicht geben. Sollten die Rabatt-Aktionen also tatsächlich nur eine Masche sein?

Wir testen weiter. Die Möbelkette Porta verspricht in ihrer aktuellen Werbung 50 Prozent Rabatt auf alle Nobilia-Küchen. Auch hier lassen wir uns ein Angebot für unsere Wunschküche machen. Die Verkäuferin nennt uns zuerst den Preis ohne Rabatt 10.793 Euro. Das ist eine ganze Menge, schließlich können wir durch Nachhaken den Preis auf 5.999 Euro drücken, das aber nur, wenn wir sofort kaufen. Also gibt es wieder kein verbindliches Angebot.

Unsere Testauswertung:
Am günstigsten war der Einzelhändler: ? ohne Rabatt. Bei Höffner kostete unsere Küche zuerst 7870 Euro, zum Schluss lag sie bei 6500 Euro. Porta stieg mit 10.793 Euro ein, um dann mit diversen Rabatten Schritt für Schritt bei 5.999 Euro zu landen. Beim Möbelhaus Finke ging es mit immer noch überhöhten 5980 Euro los. Und am Ende hatten wir 5200 ausgehandelt.

Wir zeigen das Ergebnis unserem Experten, einem früheren Möbelhändler. Ihm fällt dazu ein alter Sinnspruch ein: ?Rabatt, Rabatt, das lass Dir sagen, wird immer vorher drauf geschlagen.?

Quelle: MDR Umschau
Autor: Rico Miekautsch
Kategorie: Küchen-Endkunden
 

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