Klaas beklagte jedoch, dass die vielen Rabattaktionen zunehmend auf die Margen der Hersteller drückten. Auch die rapide steigenden Holzpreise, die oft nicht komplett im Markt weitergeben werden können, schmälerten die Erträge. Mit einem Umsatzplus von 11,2 Prozent schnitten den Angaben zufolge im vergangenen Jahr die Hersteller von Küchenmöbeln besonders gut ab, gefolgt von der Sparte Büro- und Ladenmöbel mit 11,0 Prozent. Die Wohn-, Ess- und Schlafzimmermöbel hätten um 7,5 Prozent und die Polstermöbel um 2,7 Prozent zugelegt.
Der über Jahre deutliche Personalabbau in der Möbelindustrie sei zum Ende vergangenen Jahres gestoppt worden. Die Branche zähle aktuell rund 103 000 Beschäftigte in 1084 Betrieben. "Sofern die IG Metall von ihrer unrealistischen Forderung von 6,5 Prozent mehr Lohn abrückt und mit einer Tarifpolitik mit Augenmaß den gerade begonnenen Aufschwung nicht gefährdet, können wir in diesem Jahr endlich wieder zusätzliche Arbeitsplätze schaffen, sagte Klaas weiter.
Quelle: foerderland.de
Kategorie: Küchen-Hersteller







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