Unsere erste Station ist ein Einzelhändler. Er wirbt nicht mit Sonder-Aktionen oder hohen Rabatten. Er soll uns einen Preis für eine Küche der Firma Nobilia errechnen. Am Computer stellt der Händler die Einzelteile nach unseren Wünschen zusammen. Daraus fertigt er uns ein schriftliches Angebot: Inklusive Lieferung und Montage würde die Küche 5100 Euro kosten. Der Preis wird die Grundlage unseres Tests werden.
Wir sind beim Möbelriesen Höffner. Er wirbt mit einem Küchen-Spezial-Prospekt. Beim Durchblättern entdecken wir, dass unsere Nobilia-Küche mit 40 Prozent Rabatt angeboten wird. Außerdem sollen wir noch 750 Euro geschenkt bekommen. Die Redaktion macht sich auf die Suche nach unserer Küche. Sie ist im Sortiment. Wir bitten einen Verkäufer, uns ein Angebot zu machen. Was er nicht weiß: alle Einzelteile und Geräte entsprechen genau dem Angebot, das wir schon in der Tasche haben.
Nach einer Viertelstunde nennt uns der Verkäufer einen Preis - 7.870 Euro. Nach einigem Hin und Her können wir den Höffner-Mitarbeiter auf 6.500 Euro runterhandeln. Dennoch liegt der Preis über dem des Einzelhändlers. Und ein ausgedrucktes Angebot, also einen verbindlichen Preis, wollte uns der Verkäufer auch nicht geben. Sollten die Rabatt-Aktionen also tatsächlich nur eine Masche sein?
Wir testen weiter. Die Möbelkette Porta verspricht in ihrer aktuellen Werbung 50 Prozent Rabatt auf alle Nobilia-Küchen. Auch hier lassen wir uns ein Angebot für unsere Wunschküche machen. Die Verkäuferin nennt uns zuerst den Preis ohne Rabatt 10.793 Euro. Das ist eine ganze Menge, schließlich können wir durch Nachhaken den Preis auf 5.999 Euro drücken, das aber nur, wenn wir sofort kaufen. Also gibt es wieder kein verbindliches Angebot.
Unsere Testauswertung:
Am günstigsten war der Einzelhändler: ? ohne Rabatt. Bei Höffner
kostete unsere Küche zuerst 7870 Euro, zum Schluss lag sie bei 6500
Euro. Porta stieg mit 10.793 Euro ein, um dann mit diversen Rabatten
Schritt für Schritt bei 5.999 Euro zu landen. Beim Möbelhaus Finke ging es mit immer noch überhöhten 5980 Euro los. Und am Ende hatten wir 5200 ausgehandelt.
Wir zeigen das Ergebnis unserem Experten, einem früheren Möbelhändler. Ihm fällt dazu ein alter Sinnspruch ein: ?Rabatt, Rabatt, das lass Dir sagen, wird immer vorher drauf geschlagen.?
Quelle: MDR UmschauKategorie: Küchen-Endkunden
Zu den begünstigten Leistungen zählen Arbeiten an Innen- und Außenwänden, an Dach, Fassade und Garagen, Reparatur oder Austausch von Fenstern und Türen, das Streichen und Lackieren von Türen, Fenstern und Heizkörpern. Auch für die Reparatur oder den Austausch von Bodenbelägen und Heizungsanlagen, für Elektro-, Gas- und Wasserinstallationen, für die Modernisierung von Küchen und Badezimmer sowie für Reparatur und Wartung von Waschmaschine, Geschirrspüler, Fernseher und Personal Computer gebe es einen Steuerbonus.
Auch von den Gebühren für den Schornsteinfeger seien - wie von allen Arbeitskosten - 20 Prozent absetzbar. Die Steuerschuld könne maximal um 600 Euro pro Jahr gemindert werden.
Kategorie: Küchen-Endkunden
Kategorie: Küchen-Endkunden
Gegen Mitte November sind die Gänse reif zum Schlachten. Dass Sie aber genau zum Festtag des Heiligen Sankt Martins in die Bratröhre wandern, hängt mit der besonderen Bedeutung des 11. Novembers zusammen: Mit ihm begannen ursprünglich die 40 Tage der vorweihnachtliche Fastenzeit. Damit wurde der Martinstag zum Termin für Pachtzahlungen, auch in Form einer Gans. Sogleich war der Martinstag früher mit einem heutigen Kündigungstermin vergleichbar: Das bäuerliche Jahr wurde abgeschlossen und Mägde und Knechte mit einer Gans beschenkt entlassen.
Martinsgans - ein Originalrezept aus Weißrussland
Zutaten (4 Portionen):
1 frische Gans à 3-4 kg
etwas Kartoffelmehl
1,5 kg frisches Sauerkraut
etwas Apfelmost
3-4 süß-saure Äpfel (je nach Größe)
Pfeffer
Salz
1 Bund frischer Beifuß
Etwas Zucker
Zubereitung:
Das innere Fett der Gans grob herausnehmen und in einer großen Pfanne auslassen. Das Sauerkraut dazugeben und für ca. eine halbe Stunde schmoren. Die Äpfel schälen, entkernen, klein schneiden, zu dem Sauerkraut geben und das Ganze erkalten lassen. Die Gans waschen, trocken tupfen und innen kräftig mit Salz, Pfeffer und Beifuß einreiben.
Anschließend mit der Sauerkraut-Apfel-Masse füllen und zunähen bzw. mit Zahnstochern verschließen. Die Gans mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker rundherum einreiben und mit dem Rücken nach unten in einen Bräter geben. Einen halben Liter kaltes Wasser hinzufügen und zugedeckt in den nicht vorgeheizten Backofen schieben. Backofen nun einschalten (Umluftherd: 160°C, Ober- und Unterhitze: 220°C).
Nach einer Stunde den Deckel entfernen und offen 2-3 Stunden weiter braten, dabei mehrmals mit dem Bratensaft begießen und einmal umdrehen. Während der Bratzeit das Fett immer wieder abschöpfen.
Die Gans aus dem Bräter nehmen, den Bratensaft in einen Topf gießen. Die Gans bei ausgeschaltetem Ofen wieder in den Ofen schieben. Den Bratensaft mit Apfelmost aufgießen, verrühren und mit Kartoffelmehl andicken. Die Gans aus dem Ofen nehmen, das Sauerkraut herausnehmen. Die Gans tranchieren und mit dem Sauerkraut und der Soße servieren. Als Beilagen eignen sich Salzkartoffeln oder Kartoffelklöße.Kategorie: Rezepte
Inzwischen ist dieses Ritual fast nur noch in alten Spielfilmen zu beobachten. Frauen ziehen sich immer weiter aus der Küche zurück, Männer rücken entschlossen nach. Ausgerüstet mit allen erdenklichen technischen Raffinessen, wird die Küche als Abenteuerspielplatz neu entdeckt. Clubs eingefleischter Hobby-Köche schießen bundesweit wie Pilze aus dem Boden. Und kaum ein männlicher Prominenter, der nicht in einen der vielen TV-Kochshows sein Lieblingsrezept zum Besten gegeben hätte.
Für diese Entwicklung gibt es zwei Gründe: Zum einen sind Männer gezwungen, zum Kochlöffel zu greifen, weil ihre emanzipierten Frauen oft berufstätig sind und die "klassische Hausarbeit" verweigern. Zum anderen haben Männer erkannt, dass sie mit ihren Kochkünsten Ruhm und Anerkennung ernten können.
Mein Tipp: Mann an den Herd. Frau auch. Denn gemeinsam kochen macht doppelt Spaß!
Kategorie: Küchen-Endkunden





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